Punktemaximum nach minimaler Derbyleistung

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Updated: September 14, 2015

Leider mit etwas Verspätung, aber dennoch, hier der Spielbericht zum Derby gegen Natschbach. Soviel Brisanz ein solcher Nachbarschaftsschlager verlangen sollte, so wenig wurde dem Zuschauer geboten. Präsident Dieter Leeb fand in seiner wöchentlichen Kolumne, dem „Nachpfiff“, bereits die richtigen und zutreffenden Worte, welche nicht nur das Kampfmannschaftspiel, sondern auch das der U23 treffend beschrieben.

Die Eurotor-Reserve drückte im gesamten Match in die gegnerische Hälfte, fand jedoch kaum Chancen vor. So war es Stefan Seebernegg, der erst nach etwa 75 Minuten Spielzeit zur 1:0 Führung einschob, den raschen, nicht unbedingt zu erwartenden Ausgleich konnte Urim Cela glücklicherweise ebenso rasch egalisieren. Ein schmeichelhafter 3-Punkte-Zuwachs.

Auch beim Spiel der KM kaum Nennenswertes. Das Highlight war mit Sicherheit Atabinens Freistoßtor in Minute 6, viel gab es danach nicht mehr zu sehen. Im ersten Durchgang war die Hillebrand-Elf zwar etwas im Vorteil, der Ball wurde beiderseits im Mittelfeld jedoch hin und her geschoben. Fehlpässe, schlecht zu Ende gespielte Kombinationen und zwei sehr sicher agierende Abwehrreihen machten dem kreativen Offensivgeist einen Strich durch die Rechnung. Nach der Pause dasselbe Bild, vielleicht der USV mit etwas mehr Elan, am Spiel änderte sich nicht viel. Chancen und ereignisreiche Szenen waren Mangelware. Zehn Minuten vor Ende noch ein Weitschuss der Gäste, Baytur agierte aber bravourös, lenkte den Ball entscheidend an die Stange und hielt somit die Null sowie den Sieg fest. Auch dieser Erfolg schmeichelhaft, aber trotzdem muss man auch solche Spiele erst einmal gewinnen.

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